Trinationales Treffen in Basel: Armut – Ungleichheit – Prekarisierung

Armut – Ungleichheit – Prekarisierung nehmen zu. Das gilt für ganz Europa und für die Schweiz. Engagierte Menschen, Basisorganisationen, politische Akteure und Sozialwissenschschaftler haben sich in Basel getroffen: Vertreten war Frankreich, Österreich, Deutschland, die Schweiz – was bewegt sich in den Ländern – was wollen wir bewegen?

Einmal mehr wird klar: Auf politischer und gesellschaftlicher Ebene braucht es ein breiteres Bewusstsein für jene Menschen, die nicht am Reichtum unserer Gesellschaft teilhaben können. In der Schweiz ist die Meinung immer noch verbreitet, dass es langzeiterwerbslosen Personen ja eigentlich gut gehe; dass sie sich halt bemühen müssten – dann hätten sie auch Chancen. Dabei geht leicht vergessen, dass es gar nicht genug Arbeitsstellen gibt und, dass die heutigen arbeitsmarktlichen Anforderungen an die Arbeitnehmer, eine Vielzahl von ihnen ausgrenzt.

Cultur3 wird auch beim nächsten Treffen wieder dabei sein.

Hier geht’s zur Pressemitteilung: Armut im reichen Europa

Arbeit weiter denken

Wann ist Arbeit Arbeit? Was ist das überhaupt und wohin gelangen wir, wenn wir Arbeit weiter denken? Woran wird sie gemessen und welche Anerkennungsformen gibt es für sie; wie sehen diese zukünftig aus?
Dies waren die Inhalte des Treffens. Es war ein Suchen und Ringen – es war die Mühe wert. Danke allen, die gekommen sind!

Die Arbeitsformen in unserer Gesellschaft werden sich zunehmend rascher verändern. Es wir immer mehr Arbeit brauchen, die niemand bezahlt. Das stellt uns vor neue soziale und politische Fragen. Und es ist gut und wichtig, wenn eine Gruppe Menschen, nach intensiver Auseinandersetzung ihren gegenwärtig-zukünftigen Arbeitsbegriff auf sehr schöne Weise umschreibt. Würdevolles Leben und Arbeiten spielten dabei eine zentrale Rolle. Sagen Sie selbst: Ist spazieren arbeiten?

Ein nächstes Treffen folgt.